Ein Steinschlag in der Windschutzscheibe zählt zu den häufigsten Schäden im Fuhrpark. Bei vielen 1000 Kilometern auf der Autobahn ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Steinschlag ein Fahrzeug triff. Vor allem beim Durchfahren von Baustellen ist das Risiko groß. Meist lässt sich ein Steinschlag einfach und schnell reparieren. Die Kosten dafür übernimmt in der Regel die Teilkaskoversicherung. Wichtig ist, einen Steinschlag möglichst schnell auszubessern. So lassen sich größere Schäden vermeiden.
Häufig verursacht Steinschlag nur ein kleines Loch in der Autoscheibe, das zunächst kaum auffällt. Doch ein Steinschlag kann sich schnell zu einem größeren Riss oder einem tieferen Krater ausweiten. Das wirkt sich nicht nur auf die freie Sicht aus. Die Windschutzscheibe stabilisiert das Auto und kann bei einem Unfall Leben retten. Ist sie durch einen Steinschlag beschädigt, ist die Scheibe nicht mehr so tragfähig, wie sie sein sollte.
Für die Kosten der Ausbesserung springt in der Regel die Teilkasko- ebenso wie die Vollkaskoversicherung ein. Normalerweise fällt keine Selbstbeteiligung (SB) an. Etwas anders sieht das aus, wenn die Scheibe nicht repariert werden kann und ein Austausch der Frontscheibe nötig ist. Je nach vereinbarte Versicherungsbedingungen ist ein Selbstbehalt üblich, in der Regel sind es 150 Euro.
Wie bei allen häufig auftretenden Schäden im Fuhrpark kann es für Fuhrparks sinnvoll sein, Glasschäden aus der Versicherungsprämie herauszulösen und in die Eigendeckung zu nehmen. AFC bietet dazu eine passgenaue Versicherungslösung für ein optimales Verhältnis von Eigendeckung und Versicherungsprämie, um Kosten zu reduzieren. Mit dem Glasservice von AFC kann der Fuhrpark zudem bis zu 50 % gegenüber Herstellerbetrieben und bis zu 15 % gegenüber lokalen Filialanbietern sparen.
Ob die Windschutzscheiben repariert werden kann, lässt sich mit einer Faustregel ermitteln:
Diese Voraussetzungen sind erfüllt? Dann kann die Autoscheibe meistens problemlos repariert werden.
Die Vorgehensweise bei einer Scheibenreparatur ist in allen Werkstätten ebenso wie beim mobilen Service ähnlich. Im ersten Schritt wird die betroffene Stelle gereinigt und lose Splitter werden entfernt. Anschließend wird Spezialharz eingespritzt und ausgehärtet. Nach der Reparatur ist der Steinschlag so gut wie unsichtbar und die Scheibe fast so fest wie vor dem Steinschlag.
Ist der Schaden durch den Steinschlag zu groß, muss die Autoscheibe getauscht werden. Während die Reparatur der Windschutzscheibe nur 30 Minuten dauert, ist der Tausch der Frontscheibe deutlich aufwendiger. Die Teilkasko-Versicherung zahlt auch bei einem Austausch, es bleibt jedoch die Selbstbeteiligung.
Grundsätzlich nicht ausgebessert, sondern immer ausgetauscht werden beschädigte Seitenscheiben und Heckscheiben. Sie bestehen aus einem thermisch vorgespannten Glas. Dieses splittert bei einem Steinschlag nicht, sondern zerfällt in zahllose „Krümel“.
Ein Steinschlag in der Frontscheibe mag als Kleinigkeit erscheinen, sollte jedoch immer ernst genommen werden. Denn nicht nur die Sicht wird beeinträchtig, sondern auch die Stabilität der Karosserie, da die Windschutzscheibe einen wesentlichen Teil zur Steifigkeit beiträgt.
Wer Steinschlagschäden nicht rechtzeitig repariert, riskiert
Sofortiges Handeln ist also in mehrfacher Hinsicht wichtig.
Um es Kundinnen und Kunden im Falle eines Steinschlags so unkompliziert wie möglich zu machen, arbeitet AFC innerhalb der Dienstleistung Schadenmanagement mit nobleglass zusammen.
Der nobleglass Glasschaden-Service garantiert, dass die Scheibe innerhalb von 48 Stunden mobil vor Ort repariert oder ausgetauscht wird. Das heißt, das Fahrzeug muss nicht in die Werkstatt gebracht werden und ist deutlich schneller wieder einsatzbereit. Der mobile Service spart Fuhrparks damit deutlich Zeit, Kosten und Koordinationsaufwand.