Fuhrpark-Flotten sind in Deutschland auf Wachstumskurs, E-Mobilität gewinnt an Bedeutung und alternative Mobilitätskonzepte ergänzen den Dienstwagen: Mit der 18. Ausgabe des Fuhrpark- und Mobilitätsbarometers zeigt das Arval Mobility Observatory die aktuellen Mobilitätstrends. Für das Barometer wurden insgesamt 7.576 Flottenverantwortliche aus 26 Ländern im Zeitraum von November 2021 bis März 2022 befragt, 300 davon aus Deutschland.
Für den deutschen Markt zeichnen sich laut des Barometers folgende Entwicklungen ab:
94 Prozent der befragten Fuhrparkverantwortlichen erwarten, dass ihre Flotte stabil bleibt oder sich sogar erweitern wird. Gründe für das Flottenwachstum sind
Verringert hat sich der Durchschnitt der jährlich gefahrenen Kilometer im Vergleich zu den Vorjahren. Außerdem halten deutsche Unternehmen mit 5,1 Jahren ihre Fahrzeuge jetzt deutlich länger als im Vergleichszeitraum 2020/2021 (4,3 Jahre).
Der Digitalisierungsschub in den vergangenen zwei Jahren spiegelt sich auch beim Beschaffen neuer Fahrzeuge für den Fuhrpark wider: 41 Prozent der Befragten wickeln Auswahl und Kauf zwar immer noch bevorzugt über einen rein persönlichen Kontakt ab. In immer mehr KMU wird aber auf einen Mix aus digitalem und persönlichem Auswahl- und Bestellverfahren gesetzt:
In den kommenden drei Jahren werden laut der Studie zwar noch immer 41 Prozent der PKW und 56 Prozent der leichten Nutzfahrzeuge im Fuhrpark Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselantrieb sein. Die Umstellung auf alternative Antriebe ist aber ein immer wichtigeres Thema: Sechs von zehn der befragten Unternehmen geben in diesem Jahr an, mindestens eine alternative Antriebstechnologie für ihre PKW eingeführt zu haben - damit liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt.
Gründe für steigendes Interesse und Zulassungszahlen sind neben der immer breiter werdenden Modellpalette der Nachhaltigkeitsgedanke, ein positives Unternehmensimage, steuerliche Anreize und geringere Fuhrparkkosten aufgrund des niedrigeren Energie- und Wartungsbedarfs.
Zu den beliebtesten Formen unter den alternativen Antrieben für Flottenfahrzeuge zählen dabei
Die restlichen vier Prozent entfallen auf weitere alternative Antriebsformen.
In Deutschland haben bereits 84 Prozent der befragten Unternehmen mindestens eine Form alternativer Mobilität eingeführt. Zu alternativen Mobilitätslösungen gehören unter anderem:
Auch bei alternativen Mobilitätslösungen liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt. Unternehmen sehen die Angebote dabei nicht als Ersatz für den klassischen Firmenwagen, sondern vielmehr als Ergänzung.
Bei vernetzten Diensten zeigen sich die Fuhrparkverantwortlichen zurückhaltend: Bislang setzen erst neun Prozent der befragten deutschen Unternehmen Telematiklösungen in ihren Fuhrparks ein. Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt liegt bei 33 Prozent.
Wenn Telematik genutzt wird, werden als wichtigste Gründe dafür genannt:
Ob überwiegend konventionell oder schon komplett elektrifiziert: Als Spezialist für Versicherungen, Schaden- und Risikomanagement ist AFC vorbereitet auf neue Entwicklungen in der Fahrzeugflotte. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir individuell passende Lösungen. PRIME von AFC entlastet Fuhrparkverantwortliche nachhaltig und hilft gleichzeitig dabei, Kosten zu sparen.